Zukunft der Jugend oder der Familie, Zukunft der Arbeit oder der Rente, Zukunft der Mobilität oder der Energie… allenthalben wird die Zukunft beschworen; oder es wird schlicht ein « no future » verkündet.
Doch was ist überhaupt « Zukunft »?
Ist sie jene Verantwortung, welche die Gegenwart zum bloßen Gegenstand einer Planung verfremdet, auf daß in einer künftigen Zeit alles vermeintlich besser werde? Oder ist sie jener Angst-Faktor, vor dem es gilt, in Genuß-Sucht zu flüchten?
Wer dem Leben, der Natur, dem Menschen auch künftig eine Chance schenken will, sollte bedenken, daß nur ein wirklich schöpferisch gelebtes Heute ein lebendiges Morgen gebiert.